Begrüßung am Flughafen

Aloha aus Hawai’i

Asche auf mein Haupt, liebe Leser. Ich war in den letzten Wochen ein kleines Faultier und habe den Blog sträflich vernachlässigt. Dafür habe ich jetzt umso mehr zu erzählen, denn wir waren im Urlaub.

Als sich Freunde von uns auf Hawai’i das Ja-Wort geben wollten, überlegten wir nicht lange und begleiteten sie ins Paradies. Und was soll ich sagen? Es ist wirklich paradiesisch! Sonne, Vulkane, Hibiskus und lange weiße Strände (aber auch schwarze). Schon in unserer Kindheit war Hawaii DAS Synonym für Strandurlaub (na wenn das kein gutes Marketing ist…). Und so möchte man vermuten, dass es damit zur größten Touri-Falle der Welt geworden sein müsste, aber auf unseren zahlreichen Touren auf O’ahu und Maui war nichts davon zu merken. Das liegt nicht zuletzt an der naturverbundenen Kultur der Hawaiianer. An vielen Straßen findet man Plakate, die dazu auffordern die Natur eben nicht dem Profit zu übergeben. Und so kann man (abgesehen vom überlaufenen Waikiki Beach) rund um die Insel an jeder Bucht und jedem Ufer anhalten und wird einen weißen leeren Postkartenstrand vorfinden. Keine Sonnenliegen. Keine Hotelketten, Keine Touris. Keine fliegenden Händler, die einem Eis, Getränke, Massagen, Zeitschriften oder „echte“ Rolex-Uhren andrehen wollen. Niemand. Nur Entspannung.

Wobei „niemand“ kann man auch nicht sagen…immer mal mogelt sich ein asiatisches Hochzeitspaar zwischen die Palmen. Komplett in weiß – auch der Bräutigam. Warum sich die Weißtöne ihres Brautkleides und seines Anzuges aber immer beißen statt zu harmonieren, erschließt sich mir noch nicht in Gänze. Hauptsache sie passen zur weißen Stretch-Limousine. Allgemein habe ich noch nirgendwo eine höhere Dichte an Stretch-Limousinen gesehen als auf Hawaii.:)

asian bride at oahu hawaii

Neben dieser Erkenntnis, wurde mir außerdem klar, dass man mit gesunder Ernährung einfach aussetzen muss, wenn amerikanischen Boden betritt. Klar haben die auch Salat, aber sie haben eben auch das hier:

hersheys cookiesncream Schokolade

Wenn ein Schokoholic die leckerste Schokolade der Welt gefunden hat, muss er sich seinem Schicksal ergeben. So lauten die Regeln.:) Deshalb habe ich mir im Rahmen der Reise locker zwei Kilo Hershey’s Cookies’n’Creme einverleibt. Diese gibt es in zig verschiedenen Darreichungsformen, die alle verkostet und auf ihre Qualität hin überprüft werden mussten und ich nehme meine Aufgabe als Experte ernst. ^^

4 Tipps für Hawai’i:

Tipp 1:

Nehmt euch unbedingt einen Mietwagen und erkundet die Inseln selbst. Es gibt viel zu sehen entlang der Routen und es macht mehr Spaß wenn man jederzeit spontan (z.B. nach Wetterlage) entscheiden kann worauf man gerade Lust hat. Auf Maui seid ihr mit einem Geländewagen gut beraten, da manche Strecken (z.B. die Straße nach Hana) durch die vielen kleinen Wasserfälle bei schlechtem Wetter teilweise unpassierbar werden.

Tipp 2:

Auf O’ahu gibt es die wunderschöne Schnorchelbucht, die Hanauma Bay – ganz flach und auch für Anfänger geeignet. Die Fische kamen uns so nah, dass sie uns fast gegen die Taucherbrillen geschwommen sind.:) Allerdings sollte schon früh morgens dort sein, denn spätestens ab Mittag ist es so voll, dass keine Autos mehr reingelassen werden. Dienstags ist die Bucht nicht für Besucher geöffnet.

Tipp 3:

Wenn ihr mal auf Maui seid, macht unbedingt die Molokini-Lanai-Schnorchel-Tour der Pacific Whale Foundation mit. Hier bekommt ihr richtig was geboten für euer Geld. Die Leute gehören zum Maui-Ocean-Center und geben euch nicht nur einen Crash-Kurs im Schnorcheln, sondern auch Infos zu den Fischarten, die ihr dort seht und den hawaiianischen Inseln allgemein. Neben den zwei Schnorchel-Spots, bekommt man wilde Delfine, Schildkröten und fliegende Fische  zu sehen und wird den ganzen Tag mit superleckeren Sachen verpflegt (Kuchen, Cocktails, frisch Gegrilltes…). Die Crew um Captain Doug ist so sympathisch, dass man am liebsten danach noch mit ihnen Feiern gehen möchte.

Tipp 4:

Macht ein Luau mit! Ein Abend mit traditionellen Gerichten (z.B. das leckere Kahlua Pork) und Tanzaufführungen. Uns wurde auf Maui von Einheimischen das Feast at Lele empfohlen und wir können diese Empfehlung nur weitergeben, aber seid um Himmels Willen nicht ewig vorher da. Die öffnen keine Sekunde früher als angegeben. Der Service, die Show und das Essen sind dann aber wirklich ihr Geld wert. Wenn ihr auf Hochzeitsreise seid oder Geburtstag habt, erwähnt es beiläufig bei euren persönlichen Kellnern und erlebt eine nette Überraschung beim Nachtisch.:)

So, und bevor ich hier noch lange fasel, zeig ich euch lieber noch ein bisschen was von Hawai’i:

shades of hawaii

Nach Hawaii haben wir noch einen Abstecher nach New York gemacht. Dort erstand ich das vermutlich untragbarste Kleidungsstück meiner ganzen Sammlung, aber das zeig ich euch im nächsten Beitrag.:)

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2 Kommentare zu “Aloha aus Hawai’i

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